24 Stunden Pflege zu Hause Kosten Modelle und rechtliche Vorgaben
Bei der Musterfirma GmbH 2 wissen wir, wie wichtig es ist, dass Angehörige klare Infos zur 24-Stunden-Pflege bekommen. Eine rund um die Uhr zu Hause verfügbare Betreuungskraft gibt Pflegebedürftigen Sicherheit und Familien mehr Freiraum. In diesem Beitrag schauen wir uns die gängigen Modelle an, die Preisspannen und die rechtlichen Vorgaben. So können Sie entspannt abwägen, was zu Ihnen passt.
Die verschiedenen Modelle der 24-Stunden-Pflege
Für die Organisation einer Betreuungskraft für 24 Stunden gibt es hauptsächlich zwei Wege: Die Direktanstellung und die Entsendung. Beide sind legal, solange sie die Regeln einhalten. Lassen Sie uns das Schritt für Schritt durchgehen.
Das Direktanstellungsmodell (Arbeitgebermodell)
Im Direktanstellungsmodell, auch Arbeitgebermodell genannt, stellen Sie die Betreuungskraft direkt als Arbeitnehmerin ein. Sie werden zur Arbeitgeberin und übernehmen Lohn, Sozialversicherung und alles drumherum. Das bedeutet, Sie zahlen das Gehalt und tragen die Arbeitgeberanteile zur Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung. Dazu kommen Kosten für Unfallversicherung und eventuell Urlaub. Die Betreuungskraft wohnt meist bei der pflegebedürftigen Person und ist rund um die Uhr da.
- Vorteil: Direkte Kontrolle und engeres Vertrauensverhältnis.
- Nachteil: Mehr Aufwand für Sie als Arbeitgeberin, wie Lohnabrechnungen und Einhaltung von Arbeitszeiten.
Arbeitszeiten und Mindestlohn bei Direktanstellung
Die Arbeitszeit ist hier entscheidend. Nach deutschem Recht darf niemand mehr als 48 Stunden pro Woche arbeiten, ohne Ausnahmen. Bei 24-Stunden-Verfügbarkeit gilt nicht jede Minute als Arbeitszeit. Pausen und Ruhezeiten zählen separat. Oft rotieren zwei oder mehr Kräfte, damit niemand überarbeitet.
Der Mindestlohn für Pflegehilfskräfte liegt bei 13,70 Euro pro Stunde für Ungelernte, höher für Qualifizierte bis 20,50 Euro. Bei einer 40-Stunden-Woche kommt das schnell auf 2.200 Euro oder mehr monatlich, plus Sozialabgaben.
Das Entsendemodell
Beim Entsendemodell schaltet eine Agentur oder Vermittlungsfirma dazwischen. Die Firma stellt die Betreuungskraft und übernimmt Lohn, Versicherungen und Koordination. Sie zahlen eine Pauschale an die Firma, die alles regelt. Das ist einfacher für Familien, da die Agentur die Legalität sicherstellt. Modelle wie das CariFair-Modell oder zertifizierte Entsendungen nach DIN SPEC 33454 sind hier üblich. Die Kraft kommt oft aus Osteuropa, mit grundlegenden Deutschkenntnissen.
- Vorteil: Weniger Bürokratie und schnelle Ablösung bei Bedarf.
- Oft inklusive: Beratung durch Pflegefachkräfte.
Andere Modelle und wichtige Hinweise
Es gibt auch Nuancen wie das Selbständigenmodell, wo die Kraft als Freiberuflerin arbeitet. Das ist jedoch seltener und birgt Risiken, falls es sich um Scheinselbständigkeit handelt. Bleiben Sie bei etablierten Modellen, um Probleme zu vermeiden. Wichtig: Alle Modelle müssen den Mindestlohn, Sozialversicherung und die Aushilfsvertragsrichtlinie erfüllen. Illegale Schwarzarbeit lohnt nie, da Bußgelder hoch sind und Förderungen wegfallen.
Kosten der 24-Stunden-Pflege
Die Preisspannen variieren je nach Modell, Qualifikation der Kraft, Sprachkenntnissen und Pflegegrad. Als grober Richtwert nennen viele Anbieter 2.500 bis 3.500 Euro brutto pro Monat für eine legale 24-Stunden-Betreuung. Das deckt Gehalt, Abgaben und Pauschalen ab.
Detaillierte Kostenübersicht
- Entsendemodell: Kosten starten oft bei 2.400 Euro monatlich. Dazu kommen Servicegebühren von 100 bis 145 Euro, An- und Abreise mit 120 bis 250 Euro und Kosten für Kost und Logis. Bei guten Deutschkenntnissen steigt der Tagessatz von 84 Euro auf 101 Euro oder mehr. Gesamtkosten liegen dann bei 2.800 bis 3.500 Euro.
- Direktanstellung: Ähnliche Kosten. Gehalt um 2.340 Euro, plus 550 Euro Sozialversicherung, Koordination 145 Euro und Einmalgebühren wie 500 Euro. Insgesamt 3.100 bis 3.300 Euro brutto.
Faktoren wie der Pflegegrad spielen eine Rolle: Höherer Grad bedeutet mehr Aufwand, höhere Kosten. Kräfte mit B1- oder B2-Deutschkenntnissen kosten mehr als A2-Niveau, aber die Kommunikation ist besser.
Zusatzkosten, wie Fahrtkosten, Feiertagszuschläge oder Kosten für Sommerpausen, sollten nicht vergessen werden. Bei qualifizierten Pflegekräften geht es Richtung 3.600 Euro oder höher.
So senken Sie den Eigenanteil: Förderungen und Abzüge
Die gute Nachricht: Der Eigenanteil sinkt durch Abzüge. Hier sind die wichtigsten Fördermöglichkeiten:
- Pflegegeld:
- Bei Pflegegrad 2: 316 Euro
- Bis Pflegegrad 5: bis 990 Euro
- Verhinderungspflegegeld: rund 134 bis 202 Euro monatlich.
- Kurzzeitpflege: bis 67 Euro.
- Steuerersparnis: bis 333 Euro monatlich, da hauswirtschaftliche Dienstleistungen absetzbar sind.
Beispielrechnung zur Kostenersparnis
Für Pflegegrad 2: Bei Bruttokosten von 3.000 Euro, minus Pflegegeld (316 Euro), Verhinderungspflegegeld (134 Euro) und Steuerersparnis (333 Euro), bleiben effektiv 2.250 Euro. Bei höheren Graden wird es günstiger, zum Beispiel 1.741 Euro effektiv bei 2.800 Euro Startkosten. Manche Anbieter wie aiutanda24 gehen von 2.529 Euro aus, nach Abzügen noch weniger.
Rechtliche Vorgaben und Compliance
Rechtliche Vorgaben sind klar geregelt. Seit 2026 gelten strengere Mindestlöhne und Versicherungspflichten. Jede Betreuungskraft braucht Sozialversicherungsschutz, auch aus dem Ausland. Entsender müssen die EU-Entsenderichtlinie einhalten: Mindestlohn, Arbeitszeiten, Urlaub. Für Direktanstellung melden Sie die Kraft an, zahlen Lohnsteuer und Abgaben. Pflegekassen prüfen bei Anträgen auf Sachleistungen, ob alles legal ist.
Wichtig: Keine illegale 24-Stunden-Pflege mit einer Person allein. Das verstößt gegen das Arbeitszeitgesetz. Rotierende Teams sind Standard. Zertifizierte Anbieter wie bei Caritas oder DIN-Normen garantieren Compliance. Prüfen Sie Verträge auf Einhaltung der Aushilfsvertragsrichtlinie und faire Bedingungen.
Unser Angebot bei Musterfirma GmbH 2
Bei der Musterfirma GmbH 2 setzen wir auf transparente Modelle. Wir helfen Ihnen, das passende Modell zu finden, ob Entsendung oder Direktanstellung. Unsere Betreuungskräfte haben fundierte Kenntnisse und passen sich an. Sprechen Sie uns an, wir rechnen individuell durch.
Warum sich 24-Stunden-Pflege lohnt
24-Stunden-Pflege hält Angehörige fit und Pflegebedürftige zu Hause. Studien zeigen: Zuhause fühlen sich viele wohler, Erkrankungen schreiten langsamer voran. Kosten sind überschaubar, wenn Förderungen genutzt werden. Viele Familien sparen langfristig, da Heimunterbringung teurer ist.
Wichtige Tipps zur Auswahl
Holen Sie sich eine Kostenübersicht von mehreren Anbietern. Vergleichen Sie nicht nur den Preis, sondern auch Service, Qualifikation und Legalität. Fordern Sie Verträge ein und klären Sie die Abwicklung von Ablösungen.
Fazit
Modelle wie Direktanstellung und Entsendung bieten Flexibilität. Die Preise liegen zwischen 2.500 und 3.500 Euro brutto, effektiv oft unter 2.500 Euro. Rechtlich sicher, solange Mindestlohn, Versicherung und Arbeitszeiten eingehalten werden. So gewinnen alle: Pflegebedürftige, Familien und Kräfte.
Wir bei Musterfirma GmbH 2 freuen uns, wenn wir helfen können. Kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Gespräch. Lassen Sie uns zusammen die beste Lösung finden.


