Mit Stehtrainern und Stehhilfen aktiv bleiben trotz Lähmung

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Stellen Sie sich vor, Sie sitzen den ganzen Tag im Rollstuhl und spüren, wie der Körper sich versteift oder der Kreislauf träge wird. Doch es gibt einen einfachen Weg, das zu ändern: Stehtrainer und Stehhilfen. Diese Geräte helfen Menschen mit Lähmungen, sicher aufzustehen und in der stehenden Position zu bleiben. Sie fördern den Kreislauf, stärken die Muskulatur und bringen neue Energie in den Alltag. Bei der Musterfirma GmbH 2, einer beispielhaften Firma für Tests im Pflegedienst, wissen wir, wie wichtig solche Hilfsmittel sind. Wir unterstützen unsere Kunden dabei, aktiv zu bleiben und das Leben leichter zu gestalten.

Warum Stehen so wertvoll ist

Viele Menschen mit Querschnittlähmung oder ähnlichen Einschränkungen profitieren enorm vom Stehen. Es regt den Kreislauf an, indem es die Blutzirkulation in den Beinen verbessert. Das senkt das Risiko für Thrombosen und sorgt für eine bessere Versorgung von Muskeln und Haut. Gleichzeitig aktiviert es die Wadenpumpe, die wie eine natürliche Pumpe wirkt und den Blutfluss antreibt. Wer regelmäßig steht, fühlt sich oft wacher und belastbarer.

Ein weiterer Pluspunkt: Die Vorbeugung von Dekubitus, also Druckgeschwüren. Im Sitzen drückt das Gewicht ständig auf gleiche Stellen, besonders an Gesäß und Beinen. Beim Stehen entlastet sich das Gewebe, und die Haut atmet besser durch. Studien zeigen, dass schon tägliches Stehen von 45 bis 60 Minuten hier einen großen Unterschied macht. Auch die Muskulatur profitiert. Passive Muskeln werden gedehnt und gestärkt, ohne dass man sie aktiv bewegen muss. Das gilt für Beine, Hüften und Rücken. Besonders bei Paraplegikern oder Tetraplegikern hilft das gegen Kontrakturen, also Versteifungen in Hüft-, Knie- und Sprunggelenken.

Umfassende gesundheitliche Vorteile

Lassen Sie uns genauer auf die Vorteile eingehen:

  • Knochengesundheit: Stehtrainer fördern die Knochengesundheit und wirken gegen Osteoporose. Unter der Lähmung baut der Körper oft Knochenmasse ab, weil keine Belastung da ist. Im Stehen trägt der Körper sein Gewicht, was die Knochen stimuliert und bruchfest macht.
  • Verbesserte Atmung: Die Atmung wird tiefer und effektiver, da die Lunge mehr Platz hat. Das stärkt das Immunsystem, weil Lymphflüssigkeit besser fließt und Abfallstoffe abtransportiert werden.
  • Geregelte Verdauung: Viele berichten von besserer Darmfunktion: Die Peristaltik, also die Darmbewegung, kommt in Gang, was Verstopfung vorbeugt.
  • Reduzierte Infektionen: Auch der Urinabfluss verbessert sich, was Infektionen reduziert.

Psychologische und therapeutische Effekte

Psychisch tut Stehen gut. Der Blickwinkel ändert sich, das Körpergefühl wird besser, und man steht wieder auf Augenhöhe mit anderen. Spastik, also ungewollte Muskelverspannungen, kann abnehmen. Schlafmuster verbessern sich, und die Belastbarkeit steigt. Für Kinder mit Cerebralparese oder Erwachsene mit Schädel-Hirn-Trauma ist es ein Baustein in der Therapie. Es lindert Schmerzen, fördert die Konzentration und sogar kognitive Fähigkeiten. Eine Studie aus Schweden bestätigt: Positionswechsel vom Sitzen ins Stehen wirkt schmerzlindernd und steigert die allgemeine Gesundheit.

Verschiedene Arten von Stehtrainern und Stehhilfen

Es gibt verschiedene Stehtrainer und Stehhilfen, die auf Rollstuhlfahrer oder Lähmungspatienten zugeschnitten sind. Nehmen wir den Balo Stehtrainer: Er kombiniert mechanische Unterstützung mit individueller Anpassung. Der Nutzer wird sanft in die Senkrechte gebracht und kann dort bleiben, oft mit Stützflächen für Arme und Brust. Höhe, Standort und Arbeitsflächen sind verstellbar, was Flexibilität schafft. Elektrische oder mechanische Varianten passen sich der Lähmungshöhe, dem Alter und der Kraft an.

  • Freistehgerät: Ein Klassiker ist das Freistehgerät, das wie ein Stehtisch aussieht. Es eignet sich für Paraplegiker und selten Tetraplegiker. Mit einem Rollgurt kann man selbstständig aufstehen. Der Vorteil: Man wechselt leicht zwischen Sitzen und Stehen, was den Kreislauf extra anregt.
  • Wandstehgeräte: Diese Geräte sind standortfest, aber ideal für zu Hause oder Therapieräume. Sie fixieren den Körper sicher in der Neutralstellung, um Gelenke optimal zu dehnen.
  • Stehständer und Kipptische: Diese kommen für Personen mit schwacher Rumpfkontrolle infrage. Sie bringen den Körper aus der Beuge- in die Streckposition und wirken Kontrakturen entgegen.
  • Moderne Modelle wie der Innowalk: Sie gehen weiter und bieten nicht nur statisches Stehen, sondern motorunterstützte Beinbewegungen. Das macht das Training dynamisch und verbessert Gelenkbeweglichkeit, Spastizität und Lebensqualität. Für Kinder oder Erwachsene mit ALS verlangsamt es Muskelschwund.
  • Mobile Stehtrainer: Mit Rädern erlauben sie Fortbewegung, fördern Unabhängigkeit und trainieren Koordination.

Der Weg zum Stehtraining: Beratung und Beginn

Wie fängt man an? Am besten mit einem Profi sprechen. Bei uns in der Musterfirma GmbH 2 beraten wir individuell. Wir prüfen Lähmungshöhe, Vorlieben und Wohnsituation. Oft reichen 30 Minuten täglich, aufgebaut von kurz zu lang. Kombinieren Sie es mit Therapie für beste Ergebnisse. Kostenträger übernehmen häufig die Kosten, wir helfen bei der Beantragung.

Erfolgsgeschichten aus der Praxis

Ein echtes Beispiel: Herr Müller, ein Paraplegiker, nutzt seit einem Jahr einen Stehtrainer. Früher plagten ihn Rückenschmerzen und Müdigkeit. Heute steht er täglich 45 Minuten, der Kreislauf läuft rund, und er fühlt sich vitaler. Seine Hautprobleme sind weg, und er schläft besser. Solche Erfolge motivieren uns.

Stehtraining für Kinder mit Zerebralparese

Für Kinder mit Zerebralparese ist Stehtraining Gold wert. Es beginnt oft ab 9 Monaten und steigert Muskelkraft, Verdauung und Atmung. Eltern berichten von mehr Aufmerksamkeit und weniger Schmerzen. Dynamische Geräte machen Spaß und fördern Entwicklung.

Unterstützung bei Arthrose und Arthritis

Auch bei Arthrose oder Arthritis entlasten Stehhilfen Gelenke. Die Durchblutung verbessert sich, Schmerzen lassen nach. Jeder Fall ist einzigartig, daher passt man das Gerät an.

Stehtrainer und Stehhilfen sind mehr als Hilfsmittel – sie sind Türen zu mehr Bewegungsfreiheit. Trotz Lähmung aktiv werden? Das ist möglich. Probieren Sie es aus, spüren Sie den Unterschied. Bei der Musterfirma GmbH 2 stehen wir bereit, um den Einstieg zu erleichtern. Kontaktieren Sie uns, und starten Sie durch!