Hören und Sehen im Alter Hilfsmittel für mehr Lebensqualität
Mit den Jahren verändern sich unsere Augen und Ohren. Das ist völlig normal und nichts, wofür man sich schämen muss. Viele Menschen erleben im höheren Alter, dass sie nicht mehr so scharf sehen oder Gespräche schwerer verstehen wie früher. Die gute Nachricht: Es gibt heute mehr Möglichkeiten denn je, um diese Herausforderungen zu meistern. Bei der Musterfirma GmbH wissen wir, wie wichtig es ist, dass unsere Patienten aktiv am Leben teilhaben können. Deshalb möchten wir Ihnen einen praktischen Überblick über Hilfsmittel geben, die Ihre Lebensqualität deutlich verbessern können.
Warum Hör- und Sehhilfen so wichtig sind
Viele Menschen denken, dass schlechter sehen oder hören einfach zum Alter dazugehört und man sich damit abfinden muss. Das stimmt aber nicht. Wenn wir nicht richtig hören, verpassen wir Gespräche mit Familie und Freunden. Das kann einsam machen. Ähnlich ist es mit den Augen: Wer schlecht sieht, traut sich vielleicht nicht mehr, Auto zu fahren oder die Lieblingslektüre zu lesen. Das schränkt die Unabhängigkeit ein.
Der Schlüssel ist, rechtzeitig etwas zu tun. Moderne Hilfsmittel sind unauffällig geworden und funktionieren viel besser als früher. Sie ermöglichen es, selbstbestimmt zu leben und nicht auf Hilfe angewiesen zu sein. Das ist ein großer Unterschied für die Psyche und das Selbstwertgefühl.
Der erste Schritt: Die Untersuchung beim Fachmann
Bevor man sich für ein Hilfsmittel entscheidet, sollte man einen Fachmann aufsuchen. Bei der Sehkraft ist das der Augenarzt oder der Optiker. Der Augenarzt kann Krankheiten wie Katarakte, Makuladegeneration oder Glaukom erkennen. Der Optiker misst die Sehstärke und kann eine Brille oder Kontaktlinsen anpassen.
Bei Hörproblemen ist der Hals-Nasen-Ohren-Arzt (HNO) die richtige Adresse. Er führt einen Hörtest durch und stellt fest, wie sehr das Hörvermögen eingeschränkt ist. Ein solcher Test ist schmerzlos und dauert nicht lange. Danach kann der Arzt genau sagen, ob ein Hörgerät helfen würde und welche Art am besten passt.
Diese erste Untersuchung ist wichtig, weil sie zeigt, was genau das Problem ist. Manchmal ist es nur eine Brille, manchmal steckt eine Erkrankung dahinter, die behandelt werden sollte.
Brillen: Mehr als nur Mode
Die klassische Brille ist immer noch das Mittel der Wahl für viele Menschen mit Sehschwächen. Brillen können bei Weitsichtigkeit, Kurzsichtigkeit und Alterssichtigkeit helfen. Mit modernen Kunststoffgläsern sind sie leicht, bruchsicher und können mit verschiedenen Beschichtungen versehen werden, zum Beispiel um Reflexionen zu vermeiden oder die Augen vor UV-Strahlung zu schützen.
Ein großer Vorteil von Brillen ist, dass man sie einfach ab- und aufsetzen kann. Man kann mehrere Brillen für verschiedene Situationen haben: eine zum Lesen, eine zum Fernsehen und vielleicht eine spezielle Brille zum Autofahren. Das gibt Flexibilität im Alltag.
Für Menschen, die beim Lesen mehr Vergrößerung brauchen, gibt es spezielle Lesebrillen mit höheren Werten. Auch Bifokalbrillen oder progressive Gläser helfen, ohne dass man ständig die Brille wechseln muss.
Kontaktlinsen sind eine Alternative für diejenigen, die keine Brille tragen möchten. Sie erfordern etwas mehr Pflege und Handling, ermöglichen aber ein ungehindertes Sichtfeld.
Hörgeräte: Kleine Helfer mit großer Wirkung
Lange Zeit hatten Hörgeräte den Ruf, sperrig und sichtbar zu sein. Das hat sich grundlegend geändert. Moderne Hörgeräte sind winzig klein, kaum sichtbar und technisch beeindruckend.
Es gibt verschiedene Arten von Hörgeräten. Die kleine Variante sitzt direkt im Ohr und ist für viele Menschen praktisch unsichtbar. Größere Modelle sitzen hinter dem Ohr und sind ebenfalls sehr diskret. Ein gutes Hörgerät verstärkt nicht einfach alle Geräusche gleichermaßen, sondern arbeitet intelligent: Es erkennt Sprache und verstärkt diese, während es Hintergrundlärm reduziert.
Moderne Hörgeräte können sich sogar mit dem Handy verbinden. Das bedeutet, Telefonanrufe gehen direkt ins Ohr, oder man kann Musik von seinem Smartphone abspielen. Manche Modelle haben sogar eine Art Fernbedienung per App.
Die Anpassung eines Hörgeräts ist individuell. Der Hörakustiker oder der Arzt stellt es auf die eigenen Hörverluste ein. Das ist wichtig, weil jeder Mensch unterschiedlich hört. Das Gerät sollte sich beim Tragen angenehm anfühlen und nicht zu Rückkopplungsgeräuschen führen.
Laute und sprechende Telefone
Nicht für jeden ist ein Hörgerät die richtige Lösung. Manchmal hilft auch schon eine kleine technische Unterstützung im Alltag weiter. Laute Telefone sind eine praktische Sache für Menschen mit Hörschwächen. Sie haben eine lautere Klingel und der Hörer verstärkt die Stimme des Anrufers.
Noch praktischer sind sprechende Telefone. Sie zeigen die Nummer des Anrufers auf einem Display an und können sogar die Nummern aussprechen. Das ist besonders hilfreich, wenn man einen Anruf erwartet und nicht jeden Moment hören kann, dass das Telefon klingelt.
Es gibt auch Türklingeln und Wecker mit zusätzlichen Signalen, zum Beispiel leuchtenden Lampen. Diese Hilfsmittel sind oft günstiger als Hörgeräte und trotzdem sehr wertvoll im Alltag.
Weitere nützliche Hilfsmittel
Neben Brillen und Hörgeräten gibt es noch weitere Helfer. Lupe mit LED-Beleuchtung unterstützen beim Lesen von kleinen Texten. Fernseher können mit Untertiteln betrieben werden, was Menschen mit Hörschwächen sehr entgegenkommt. Es gibt auch Tablets und E-Reader, auf denen man die Schriftgröße beliebig vergrößern kann.
Für mehr Sicherheit zu Hause können Lichter installiert werden, die nachts automatisch angehen, wenn man aufsteht. Das hilft, Stürze zu vermeiden.
Wer trägt die Kosten?
Eine wichtige Frage ist natürlich, wer die Kosten bezahlt. Brillen und Kontaktlinsen werden von den Krankenkassen in Deutschland nicht bezahlt, es sei denn, es liegt ein sehr starker Sehfehler vor. Aber viele Optiker bieten günstige Optionen an oder es gibt Rabattangebote.
Bei Hörgeräten ist es anders. Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt einen Zuschuss, wenn der Arzt das Gerät verordnet. Man zahlt dann nur noch einen kleinen Eigenanteil. Das ist eine große Unterstützung für Menschen mit kleinerem Budget.
Unser Team bei der Musterfirma GmbH unterstützt Sie gerne bei all diesen Fragen. Wir kennen viele Patienten und ihre Herausforderungen. Wenn Sie Fragen zu Hilfsmitteln haben oder unsicher sind, wie Sie vorgehen sollen, sprechen Sie mit uns. Wir helfen Ihnen, die richtige Lösung zu finden. Denn eines ist klar: Mit den passenden Hilfsmitteln können Sie die Dinge tun, die Ihnen wichtig sind. Sie können mit Ihren Lieben sprechen, Ihre Lieblingsbücher lesen und am Leben teilhaben. Das ist, wofür wir arbeiten.


