Versicherung für Hilfsmittel Haftpflicht Hausrat Wertsachen und Spezialpolicen

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Hilfsmittel wie Rollstühle, Gehhilfen oder Hörgeräte sind für viele Menschen unverzichtbar. Sie machen den Alltag leichter und sicherer. Doch was passiert, wenn ein Hilfsmittel beschädigt wird, gestohlen oder verloren geht? Hier kommen Versicherungen ins Spiel. In diesem Beitrag geben wir eine klare Übersicht über die wichtigsten Policen, die bei Schäden einspringen. Wir erklären, wann sie greifen und warum sie sinnvoll sein können. So wissen Sie genau, worauf es ankommt.

Zuerst einmal: Hilfsmittel sind Geräte oder Produkte, die eine Behinderung ausgleichen oder eine Behandlung unterstützen. Dazu zählen Rollstühle, Prothesen, Hörhilfen oder orthopädische Einlagen. Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt oft die Kosten für den Kauf oder die Wartung. Bei Verschleiß oder Pannen ist die Krankenkasse zuständig. Aber für andere Schäden braucht es zusätzlichen Schutz. Hier zeigen wir, welche Versicherungen helfen und in welchen Fällen.

Die Haftpflichtversicherung

Beginnen wir mit der Haftpflichtversicherung. Sie ist eine der wichtigsten Policen für Hilfsmittel. Stellen Sie sich vor, Ihr Rollstuhl stößt gegen das Auto eines Nachbarn und verursacht einen Kratzer. Oder Sie fallen mit dem Gehfahrrad und beschädigen das Eigentum einer anderen Person. Dann greift die Haftpflicht des Verursachers – also Ihre eigene, wenn Sie schuld sind. Die Versicherung übernimmt die Reparaturkosten am fremden Eigentum. Umgekehrt zahlt die Haftpflicht des Dritten, wenn er Ihr Hilfsmittel beschädigt hat. Das läuft meist über die Krankenkasse, die dann den Anspruch gegen den Verursacher geltend macht.

Wann ist eine Haftpflicht sinnvoll? Immer, wenn Sie Hilfsmittel im Alltag nutzen, die zu Unfällen führen können. Besonders bei teuren Geräten wie Elektro-Rollstühlen. Eine gute Haftpflichtpolice deckt Schäden an fremdem Eigentum ab, solange keine grobe Fahrlässigkeit vorliegt. Prüfen Sie vorab, ob Ihr Hilfsmittel in der Police explizit eingeschlossen ist. Viele Standardtarife tun das, aber es lohnt sich, nachzufragen. So vermeiden Sie böse Überraschungen.

Die Hausratversicherung

Als Nächstes kommt die Hausratversicherung ins Spiel. Sie schützt Ihr Hilfsmittel, wenn es zu Hause oder unterwegs beschädigt wird. Beispiele: Feuer zerstört Ihren Rollstuhl, Wasser aus einem Rohrbruch macht ihn unbrauchbar oder Vandalismus zerstört ihn. Auch Diebstahl ist abgedeckt – aber nur bei Einbruch, Raub oder Entreißdiebstahl, nicht bei einfachem Wegnehmen. Wetterkatastrophen wie Sturm oder Hagel fallen ebenfalls darunter.

Die Hausratversicherung ist super für stationäre Hilfsmittel wie Bettlagerungshilfen oder Heimgeräte. Nehmen Sie Ihren Rollstuhl mit in den Urlaub? Dann prüfen Sie, ob die Police mobiles Eigentum mitversichert. Viele Tarife haben eine Hausratdeckung von 50.000 Euro oder mehr, was für Hilfsmittel reicht. Sinnvoll ist sie für alle, die zu Hause pflegen oder wohnen. Ohne sie müssten Sie Schäden selbst zahlen, und das kann schnell teuer werden. Tipp: Lassen Sie sich von Ihrem Versicherer beraten, ob Hilfsmittel wie Prothesen oder Hörgeräte inkludiert sind. Manche Policen schließen sie aus, andere nicht.

Die Wertsachenversicherung

Für besonders wertvolle Hilfsmittel gibt es die Wertsachenversicherung. Sie ist eine Ergänzung zur Hausrat und deckt Verlust oder Diebstahl ab, auch wenn es kein Einbruch war. Stellen Sie sich vor, Sie legen Ihr Hörgerät in ein Café und es verschwindet. Die normale Hausrat greift nicht, aber die Wertsachenversicherung schon. Sie ist individuell abschließbar und deckt Geräte bis zu einem bestimmten Wert.

Wann lohnt sie sich? Bei Hilfsmitteln über 1.000 Euro, die Sie oft mit sich tragen, wie spezielle Brillen, Insulinpumpen oder mobile Sauerstoffgeräte. Die Police ist nicht teuer und gibt extra Sicherheit. Kombinieren Sie sie mit der Hausrat für Rundumschutz.

Spezielle Hilfsmittelversicherungen

Gibt es spezielle Hilfsmittelversicherungen? Ja, einige Versicherer bieten Zusatzbausteine an, die genau auf Hilfsmittel zugeschnitten sind. Sie decken Reparaturen, Ersatz oder sogar Unterhaltskosten ab. In der privaten Krankenversicherung erstatten Tarife medizinisch notwendige Hilfsmittel, wenn sie verordnet sind. Offene Kataloge decken fast alles, geschlossene listen spezifische Geräte wie Rollstühle oder Hörgeräte auf. Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt Zuzahlungen von 10 Prozent, maximal 10 Euro pro Hilfsmittel.

Aber Achtung: Für Pflegehilfsmittel zum Verbrauch, wie Einmalhandschuhe oder Bettschutzeinlagen, gibt es Pauschalen. Die Pflegekasse zahlt bis zu 42 Euro pro Monat. Technische Hilfsmittel wie Sitzhilfen fallen unter die Kranken- oder Pflegeversicherung. Größere Geräte werden oft leihweise gestellt, ohne Zuzahlung.

Wann braucht man also eine spezielle Police? Wenn die Standardversicherungen Lücken haben. Bei teuren, individuellen Hilfsmitteln wie maßgefertigten Prothesen. Oder wenn Sie privat versichert sind und der Tarif Grenzen hat, zum Beispiel bei Brillen alle zwei Jahre bis 500 Euro.

Praktische Beispiele

Lassen Sie uns das an Beispielen verdeutlichen.

  • Rollstuhl-Schaden: Stößt Ihr Nachbarskind den Rollstuhl um und es knackt ein Rad, zahlt die Haftpflicht des Kindes über die Elternpolice.
  • Diebstahl aus dem Auto: Die Hausratversicherung greift, wenn ein Einbruch nachweisbar ist.
  • Feuer in der Garage: Wieder die Hausratversicherung.
  • Verschleiß: Hier ist die Krankenkasse zuständig.
  • Hörgerät fällt ins Wasser: Wenn es Ihr Fehler war, prüfen Sie die Hausrat auf Haushaltsunfälle. Spezielle Policen decken das direkt.
  • Gehhilfe bricht bei Sturm um: Hier greift die Wetterdeckung in der Hausratversicherung.

Vorteile für Pflegebedürftige

Pflegebedürftige profitieren besonders. Die Pflegeversicherung übernimmt technische Hilfsmittel mit 10 Prozent Eigenanteil, maximal 25 Euro. Aber für Schäden durch Dritte oder Diebstahl brauchen Sie private Policen. Bei anerkanntem Pflegegrad ist der Anspruch klar, doch Versicherungen ergänzen das.

Leistungsbeantragung: So gehen Sie vor

Wie beantragen Sie Leistungen? Immer den Schaden melden, Fotos machen und Rechnungen sammeln. Bei der Haftpflicht geht es über die Krankenkasse. Für die Hausrat melden Sie den Schaden direkt beim Versicherer. Lesen Sie die Bedingungen genau: Was ist grobe Fahrlässigkeit? Welche Hilfsmittel sind ausgenommen?

Fazit und Kontakt

Zusammenfassend: Eine Kombination aus Haftpflicht und Hausrat ist der beste Einstieg. Ergänzen Sie bei Bedarf mit einer Wertsachenversicherung. So sind Ihre Hilfsmittel sicher. Bei Musterfirma GmbH 2, Ihrer beispielhaften Firma für Tests, helfen wir gerne weiter. Wir beraten zu Pflege und Alltag, damit alles reibungslos läuft. Rufen Sie uns an oder schreiben Sie – wir finden die passende Lösung für Sie.

Wichtiger Tipp

Überprüfen Sie jährlich Ihre Policen. Preise und Deckungen ändern sich. Seit 2025 gilt die 42-Euro-Pauschale für Verbrauchsmittel fest. Bleiben Sie informiert und schützen Sie, was Ihnen wichtig ist.

Denken Sie positiv: Mit den richtigen Versicherungen genießen Sie Freiheit und Sicherheit. Hilfsmittel halten länger, und Sie sparen Nerven und Geld. Wir von Musterfirma GmbH 2 sind für Sie da, um den Pflegealltag zu erleichtern. Lassen Sie uns zusammen den besten Schutz finden.